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Unverfängliche Grüße in kräftigen Farben: Tulpen als Geschenk

Haben Sie schon einmal Turbane verschenkt? Vermutlich. Denn der Name Tulpe ist aus dem Sanskrit entlehnt und bezeichnet eben jene Kopfbedeckung aus Baumwolle. Womit wir einem großen Geheimnis dieser weit verbreiteten Blume auf der Spur wären: ihrer Herkunft. Anders als der berühmte Schlager es uns glauben macht, kommt die Tulpe ursprünglich nämlich nicht aus Amsterdam, sondern aus Persien und der Türkei - oder allgemeiner gesagt aus Zentralasien.

Von dort aus trat sie ihren Siegeszug durch die ganze Welt an und war speziell in den Niederlanden bald so begehrt, dass man von einer regelrechten "Tulpenmanie" sprach. Auch heute noch löst die Tulpe in manchem pure Verzückung aus. Den Gegenwert eines Hauses müssen Sie aber glücklicherweise nicht mehr bezahlen, um die farbenschönen Frühlingsboten Ihr Eigen nennen zu dürfen.

Die Vielfalt an Farben und Formen ermöglicht eine vielseitige Nutzung

Tulpen werden in 15 verschiedene Gruppen und Hunderte von Sorten unterteilt. Unterschieden werden sie beispielsweise nach der Blütezeit, nach ihrer Wuchshöhe sowie nach der Form von Blüten und Blütenblättern. Die meisten Sorten werden als Schnittblumen verwendet, die vom ersten frühlingswarmen Sonnenstrahl an Farbe und Hoffnung auf wärmere und buntere Tage in unser Zuhause bringen.

Wie alle Schönheiten unter den Schnittblumen, ist auch die Tulpe in vielfältigen Farbgebungen erhältlich. Weiß oder Schwarz markieren die Extreme, dazwischen finden sich rote und violette, orangefarbene und gelbe, ja sogar blaue Blüten in allen Abstufungen und Schattierungen. Und weil die Natur den Überfluss liebt, hat sie neben die einfarbigen Sorten auch gestreifte und gesprenkelte Tulpen gestellt. Ein Teil davon soll zwar das Ergebnis einer Virus-Infektion sein, die die einfarbigen Tulpen einst befiel - aber fürchten muss sich heute niemand davor. Denn ansteckend sind die mehrfarbigen Tulpen nicht - ausgenommen in der Verbreitung guter Laune.

Mit einem Strauß Tulpen als Gastgeschenk können Sie daher auch nichts falsch machen. Im Gegenteil, Tulpen bieten Ihnen die leichteste und unverfänglichste Form, sich für eine Einladung zu bedanken oder jemandem eine kleine, von Herzen kommende Freude zu bereiten.

Selbst rote Tulpen signalisieren gegenüber der Rose noch keine wirkliche Liebeserklärung. Die Liebe, für die sie stehen, gilt vor allem dem Genuss und der Freude an Farben und Emotionen. Gelbe Tulpen erhalten die Freundschaft, orangefarbene heben die Stimmung, blaue Tulpen bezeugen Ihre Treue - nicht nur in der romantischen Liebe. Violette oder schwarze Tulpen drücken eine besonders intensive Nähe und zuweilen auch eine tiefe Leidenschaft aus.

Anlässe und Arrangements

Tulpen werden seltener nach Anlässen ausgewählt und häufiger nach Farben und Verfügbarkeit. Sie lassen sich sehr schön miteinander arrangieren - in warmen Rot- und Orangetönen, in zartem Rosa, kombiniert mit Weiß oder auch in Verbindung mit Freesien, Ranunkel und Ginster. Nur mit der eitlen Narzisse versteht sich die Tulpe nicht besonders gut - weshalb beide Blumensorten nicht in einem Strauß gebunden werden sollten.

Neben der Farbgebung ist es die Form der Blütenblätter, die Tulpen zu einem beliebten Blumengeschenk werden lassen. Als kleines Give-away eignet sich die einfache, früh blühende Tulpe mit ihren glatten Blütenblättern. Einen Hauch von Geheimnis und Exklusivität bringen die schillernden Papageientulpen mit sich; Lilientulpen geben jedem Bouquet eine hohe Wertigkeit und passen daher auch gut zu formellen Anlässen. Die langstieligen französischen Tulpen schließlich lassen sich in Bodenvasen schön mit dem Osterstrauch arrangieren.

Vom roten Turban zur niederländischen Erkennungsmelodie

In den meisten Ländern hat sich eine Bezeichnung durchgesetzt, die dem niederländischen "tulp" ähnelt. In Sprachen, die mit dem Türkischen verwandt sind, wird die kräftige rote Farbe der Tulpe betont, denn dort heißt sie lâle (Türkei, Aserbaidschan, Bulgarien), lola (Usbekistan, Tadschikistan) oder lala (Kroatien), was einer aus dem Sanskrit entlehnten Bezeichnung für "rot" entspricht.

Welcher Name nun auch immer ihrem Aussehen näher kommt, es gibt keinen Zweifel, dass die Tulpe vom Orient aus spätestens im 16. Jahrhundert die Niederlande erreichte - wo sie die eingangs erwähnte Tulpenmanie auslöste. Fast ein Jahrhundert lang erwies sich die Tulpenzucht dann als wahre Goldgrube, bis sich der Hype um die Schönheit aus dem nahen Asien schließlich wieder legte.

Mit dem 19. Jahrhundert wurde die Tulpe erneut zu einer lohnenswerten Einnahmequelle, dieses Mal aber nicht als Spekulationsobjekt für wenige Auserwählte, sondern als Zierpflanze für jedermann. Neue Züchtungen erlauben es heute, die hübsche Gartentulpe zu verträglichen Preisen und in großen Mengen anzubieten.

Was Tulpen mögen

Als Schnittblume ist die Tulpe nicht gänzlich unkompliziert, aber mit einigen wenigen Maßnahmen verhelfen Sie Ihr zu einer langen Lebensdauer. Damit Sie lange Freude an Ihrem Tulpenstrauß haben, beachten Sie folgende Tipps:

Tulpen von floridee - als Frühlingsbote oder Osterstrauß ein attraktiver Hingucker

Tulpen können Sie einfach jedem überreichen - vom Patenkind über die beste Freundin bis hin zum Kollegen, dem Sie für eine Einladung danken oder gute Genesung wünschen. Je nach Farbgebung und Kombination erscheint der Strauß mal freundlich dezent, mal prächtig und exklusiv. Auf floridee.de stellen wir Ihnen viele verschiedene Bouquets zur Auswahl, in denen Tulpen untereinander oder mit anderen Blumensorten und dekorativen Elementen arrangiert werden - beispielsweise unter dem Menüpunkt Frühlingsblumen oder oder auch als Oster-Special .